Zeiss Ikon Schnittmodell System M

Das Zeiss Ikon System M besitzt acht Magnetrotore. Dieses System mit Drehzuhaltungen auf Permanent-Magnet-Basis ist seitlich am Schlüsselprofil mit mechanischen Abtastungen und verschiedenen Schlüsselprofilen kombiniert.

Im Schlüssel befinden sich vier runde Magnetscheiben aus kunststoffgebundenen Samarium-Kobalt. Sie sind jeweils auf den sich gegenüberliegenden insgesamt acht Planflächen entgegengesetzt in acht voneinander unabhängigen, unterschiedlichen Richtungen magnetisiert. Daraus ergeben sich 8 hoch 8 = 16,7 Mio. Variationsmöglichkeiten.

Den acht Oberflächen sind im Schließzylinder acht frei drehbare, anschlaglose Magnetrotore zugeordnet, die sich abhängig von der Schlüsselmagnetisierung in ganz bestimmte Richtungen ausrichten. Die Rotore besitzen mechanische Merkmale, die Ausnehmungen, welche durch Zapfen an Sperrschiebern abgetastet werden. Sie geben - je nach Stellung - den Schließvorgang frei oder verhindern ihn. Die Sperrschieber werden über Steuerkurven, an beiden Seiten zwangsgesteuert, in axialer Richtung verschoben. Ist diese axiale Bewegung durch nicht korrekt eingestellte Rotore verhindert, blockieren die Nocken auf den Sperrleisten gegen entsprechend angeordnete Stege im Zylindergehäuse, und der Schließvorgang wird verhindert.